Sonntag, 24. August 2014

Film-Review: Monsieur Claude und seine Töchter

Hallöchen,

endlich mal wieder ein Post und gleich gibt's eine Film-Review zum wohl lustigsten französischen Film seit langem. Mr. Right und ich haben sowieso einen Faible für französische Filme wie "Die fabelhafte Welt der Amelie", "Ziemlich beste Freunde" u.v.m.
Also sind wir am Freitag ins CineCitta nach Nürnberg, was sich aber leider als ziemlich blöd erwies, denn dank des ach so tollen Ticketsystems beim Cine hatten wir zwar bezahlte Tickets (bereits am Abend vorher gekauft), aber unsere Plätze waren weg, da es einen Systemausfall gab und das Kino nicht in der Lage war, das vernünftig zu lösen. Wir ziehen die Konsequenzen daraus... (leider mal wieder die Servicewüste Deutschland erlebt, echt schlimm sowas). Trotzdem haben wir uns den Spaß am Film nicht nehmen lassen.

Der offizielle Trailer:




Und noch ein paar Facts zum Film:

Monsieur Claude und seine Frau Marie wohnen in der französischen Provinz und haben vier Töchter. Die beiden legen wert auf französische Tradition und wünschen sich, dass alle 4 Töchter einen Franzosen, am besten in der Dorfkirche, heiraten. Doch die ersten drei Töchter machen ihren Eltern einen Strich durch die Rechnung. Dank diesen bekommen Claude und Marie einen Muslimen, einen Juden und einen Chinesen zum Schwiedersohn. In die französische Lebensart weht der rauhe Wind der Globalisierung und jedes gemütliche Familienfest gerät zum interkulturellen Minenfeld.

Als die jüngste der Verneuils, Laure, verkündet, dass sie einen französischen Katholiken heiraten wird, ist dies natürlich für Claude und Marie Musik in deren Ohren. Doch auch hier kommt alles anders als gedacht. Denn als die beiden ihrem zukünftigen Schwiegersohn Charles das erste mal begegnen, sitzt der Schock tief. Laure hatte wohl vergessen ihren Eltern zu sagen, dass Charles schwarz ist. Aber auch Charles' Eltern sind mit der Wahl der Schwiegertochter nicht zufrieden.
Weniger um bei den Hochzeitsvorbereitungen zu helfen als sie zu sabotieren lassen sich die Eltern auf ein Kennenlernen ein. Was folgt ist ein Gemetzel der nationalen Ressentiments und kulturellen Vorurteile.

Mein Fazit:
Der Film hat sich richtig gelohnt und war mit Witzen vollgepackt. Tränen haben wir gelacht und das ungefähr alle 5 Minuten. Das Geld war er wert (wenn auch nicht in diesem Kino). Die Franzosen schaffen es doch echt immer wieder so herrliche Komödien abzuliefer und dabei ihren Nationalstolz auf die Schippe zu nehmen. Ich weiß gar nicht, was ich noch schreiben soll, denn den Film muss man einfach gesehen haben um zu verstehen, was daran so toll ist. Für traurige Tage ist das definitiv ein Film der die Stimmung um 180 Grad ins Positive dreht!


Fräulein S.

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