Samstag, 2. November 2013

Yummie American Sweets: meine Cronuts und mein NewYork Cheesecake

Hallöchen ihr Lieben,

da wir am Wochenende mit unseren Freunden die Diashow der Amerikareise gemacht haben, hat es natürlich auch stilecht amerikanische Desserts gegeben (die vermisse ich nämlich schon sehr). Außerdem kam ich in New York leider nicht dazu einen Cronut zu testen und so habe ich die kleinen Köstlichkeiten – welche ich by the way bereits für unschlagbare 1,80 € bei ein paar Beck's gesehen habe – einfach mal selbstgebacken. Eine Anleitung dafür habe ich mir auf chefkoch.de geholt, denn da haben die das wirklich ganz wunderbar erklärt.

Bevor ich nun loslege, hier noch ein bisschen etwas über die Geschichte des Cronuts.
Ein Cronut ist die wunderbare Kreuzung aus einem Croissant und einem Donut. Hierzu wird Croissantteig in die Form eines Donuts gebracht und nach Herzenslust gefüllt und verziert. Diese kleine Köstlichkeit – und auch Kalorienbombe – ist das neue Markenzeichen des französischen Konditors Dominique Anse, der nicht nur die New Yorker damit glücklich und verrückt macht. Verrückt? Ja, denn die Herstellung der Cronuts dauert bis zu 3 Tage und ist dabei auch noch pro Tag auf 300 Stück begrenzt. So hat sich in NYC schon ein regelrechter Schwarzmarkt für Cronuts aufgetan, man mag es kaum glauben.

Genug davon und wieder zum Rezept bzw. zu meiner Cronut-Herstellung. Hier habe ich ein easy peasy Rezept in Enie's Backbuch 2 gefunden. Ich habe einen fertigen Croissantteig aus dem Supermarkt verwendet, da ich erst einmal versuchen wollte, wie das Ganze geht und ob uns das überhaupt schmeckt (stundenlang in die Küche stellen, um dann festzustellen, dass das Ganze ein Reinfall war, dazu hatte ich nun wirklich keine Lust und Zeit).
Zurück zum Teig. Diesen habe ich zu einem Rechteck (ca. 50 cm breit und 20 cm lang) ausgerollt und wie im Youtube-Video gefalten, bis ich die perfekte Höhe hatte. Daraus wurden dann mit Hilfe einer kleinen Müslischale und eines spitzen Schneidemesserchens die Cronuts herausgetrennt (das mittlere Loch habe ich frei Hand ausgeschnitten).
Die Friteuse angeschmissen, natürlich mit genügend Öl drin, und die Ringe reingegeben (ca. 5 –8 Minuten), bis sie schön aufgehen und an der Oberfläche schwimmen (meist sind sie dann auch von jeder Seite goldbraun). Die Cronuts herausnehmen und auf einem Küchentuch abtropfen lassen, danach könnt ihr euch an die Füllung machen. Passend zu Halloween habe ich mir eine Füllung aus Schokopudding mit Himbeermarmelade ausgedacht, die dann zu Schlamm und Blut umgetauft wurden. Die Verzierung könnt ihr natürlich auch nach Lust und Laune machen, ich habe auch diese halloweentastisch gemacht. Zuckerguss aus Wasser und Puderzucker hergestellt und etwas rote und gelbe Lebensmittelfarbe untergemischt und fertig war das Kürbisorange, was ich benötigt habe. Dann noch die süßen Streuteilchen aus Amerika drüber gegeben und fertig waren meine schön-schaurigen Halloween-Cronuts.



Und als wäre das nicht schon genug, habe ich mich auch gleich noch an einen New York Cheesecake in LowCarb-Variante herangetraut. Das Rezept hat mir die liebe Susan aus Pennsylvania (kennegelernt über chefkoch.de) geschickt (für mich in einer Nacht-und-Nebel-Aktion, als ich noch etwas vom Jetlag geplagt war und mal wieder nicht so recht einschlafen konnte).







Fräulein S.

Kommentare:

Faye hat gesagt…

Gott ich träume heute noch von den Dingern mit dem Loch in der Mitte ^^

Missy hat gesagt…

Das sieht beides einfach so super genial aus! Auch wenn ich das GEfühle habe schon beim Anblick dick zu werden haha =)

St3ffi hat gesagt…

@Missy: die sehen nicht nur so aus, die waren richtig gut. Ja, bei den Cronuts weiß man schon beim Anblick, auf was man sich da einlässt. Allerdings ist der Käsekuchen locker leicht und LowCarb, so böse war und ist der gar nicht (die Himbeersoße ist nicht gesüßt und pure Frucht, also auch gut) ;)

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