Freitag, 25. Oktober 2013

Abenteuer Amerika – Teil 3: Philadelphia oder auch City of Brotherly Love mit King of Prussia

Hallöchen,

und auf ein Drittes. Samstagabend noch in New York und Sonntagmittag dann schon wieder in Philly. Die zwei größten Städte an der Ostküste Amerikas und beide doch so gegensätzlich. Philly hat etwas sehr charmantes, was durch die vielen kleinen alten roten Backsteinhäuschen unterstrichen wird. Um uns einen Überblick über das charmante Philadelphia zu verschaffen, haben wir uns einer Hop-on- und Hop-off-Bustour angeschlossen. Unser erster Halt war natürlich an den "Rocky-Treppen", wer kennt sie nicht – zumindest wenn man die Rocky-Filme gesehen hat. Da hatte man echt einen sehr schönen Blick auf die Stadt und den Delaware River. Ein halbes Stündchen spazieren gegangen und dann hopsten wir wieder auf den nächsten Bus, welcher uns durch viele kleine Gässchen fuhr und das wirkliche Philly's zeigte. Erik, der Tourguide, brachte uns den Charme Philadelphias durch seine lustige Art und Weise näher – der war echt etwas durchgeknallt, aber lustig.

Das haben wir zum Glück nur 2x gelesen (1x Philly, 1x NYC), diese Zettel
hingen allerdings überall in den USA wg. des Shutdowns.



So wunderschöne Häuschen gab's an jeder Ecke.
Typisch, die amerikanische Fahne gehisst.
Keine Ahnung mehr was das war, ich fand die Bauweise aber toll.
Das sind die berühmten Rocky-Treppen.
Und auch hier gab's ein HardRock Café.
Ein Geschenk aus China an den Staat Pennsylvania bzw. an Philadelphia.

Sehr cool was man so aus alten Auto- und Fahrradreifen, -speichen, Glasflaschen, Spiegeln usw. basteln kann.

Meine Wenigkeit im Bus der Hop-on- & Hop-off-Tour.
Übrigens mit meiner Keds-Sonnenbrille von Eileen & Ilka
von bilderzimmer.de.
Philly hat auch Hochhäuaser.

Zum Schluss noch die Liberty Bell, die wollte ich unbedingt sehen,
wenn ich sie schon nicht läuten konnte *g*.
So langsam fing dann auch der Magen an zu knurren und wir haben uns auf die Suche nach einem richtig guten Phillycheessteak-Diner gemacht. Zu unserem Glück haben wir ein richtig gutes Diner gefunden, bei dem es auch noch gratis Pommes dazu gab (da hat sich der Sparer unter uns gefreut). Ich habe mir ein Phillycheesesteak mit Zwiebeln bestellt, denn einfach nur Rindersteak mit Schmelzkäse war mir dann doch etwas zu fad. Was soll ich sagen, auch das war total lecker (so wie fast alles was wir in Amerika gegessen haben), aber auch super sättigend (wir haben kein Abendessen gebraucht). Nach einem kleinen Verdauungsspaziergang ging es noch zur Independence Hall um einen Blick auf die Liberty Bell zu werfen. Leider hatte diese wg. des Shutdowns geschlossen, aber zum Glück waren die Amis so schlau und haben rund um die Liberty Bell Glasscheiben gebaut, sodass man auch von außen einen wunderbaren Blick auf das kleine Stück Geschichte hatte. Dort ist übrigens ein Teil des Films "Die Tempelritter" mit Diane Kruger und Nicolas Cage gedreht worden.

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Sauleckeres Phillycheesesteak mit Zwiebeln und Pommes.


Montag war zu unserem Glück der Columbus Day angesagt und es ging mit E. und den Mädls R. und M. (ich hatte Mr. Right im Schlepptau) ins wohlgrößte Einkaufszentrum was ich jemals gesehen habe. Wir besuchten das King of Prussia. Das Einkaufszentrum war viermal so groß wie die Erlangen Arcaden bei uns und Macy's allein war schon so groß wie der Nürnberger Karstadt. Zu Macy's ging's dann auch als erstes, denn die hatten dank des Feiertags nochmal extra fette Rabatte auf alles. Da wir uns von Kopf bis Fuß (gerne auch mit Designerfummeln) einkleiden wollten, war es auch nicht sonderlich schwer die ersten Teile zu finden. Mr. Right fing also an fleißig nach Levi's Jeans, Pullis und Co. zu suchen, während ich ihm tatkräftig beratend zur Seite stand. Zwar fand er nicht alles so toll, was ich angeschleppt habe, hat es aber anprobiert und hin und wieder seine Meinung geändert. Nach gut 1,5 Stunden wurde ich dann aber etwas ungeduldig, denn für Madame wurde noch gar nix geshoppt, was gaaaanz schrecklich war *g*. Also alle Sachen von Mr. Right gepackt und hoch zur Frauenbekleidung. Hach war das ein Traum, genauso tolle Teile wie in NYC, nur eben um ein Vielfaches günstiger (zum einen wg. der niedrigeren Steuer und zum anderen wg. den Extrarabatten). Irgendwie hatte ich es an dem Tag mit Michael Kors und bin immer zielsicher auf dessen Teile zugesteuert. Eine Michael Kors Bluse durfte dann auch mit (für unschlagbare 38 €). Weiterhin wanderten 5 neue Pullis, eine wunderbar lila bemusterte Levi's Jeans, ein Paar Vans mit passenden bunten Schnürsenkeln, ein Paar schwarze Pumps und ein DKNY Trenchcoat in meine Einkaufstüte (sah aus wie ein riesen Müllsack). Bei Mr. Right waren es 2 Levi's Jeans, 3 Pullis, 1 Hemd und eine Calvin Klein Lederjacke (auch er hatte eine Einkaufstüte alias Müllsack bekommen). Lustigerweise sah Mr. Right beim Tragen der beiden Einkaufstüten wie Santa Claus aus *g*.

Santa, aber ein sehr hübscher und schlanker Santa *g*.
Nach geschlagenen 5 Stunden haben wir dann endlich Macy's verlassen und uns zur Cheesecake Factory vorgearbeitet. Ja, woher kennt man den Namen nur? Genau, aus Big Bang Theory. Wir konnten es zuerst auch kaum fassen, dass es das wirklich gibt, aber nachdem wir es entdeckt hatten, mussten wir da natürlich rein. Vorneweg, es gab dort nicht nur Cheesecake zum Essen. Dort haben wir den wohl besten Burger gegessen, den es gibt. Ich hatte einen Classic-Burger mit Pommes und Mr. Right einen BBQ-Burger. Ich sag euch, mir war sooooo schlecht, dass ich nicht mal mehr die Pommes essen konnte, ganz zu schweigen von dem Cheesecake. Letzteren haben wir uns dann verpacken lassen und mit nach Hause genommen. Ich hatte eine LowCarb-Variante, da ich eigentlich keinen Käsekuchen mag, aber trotzdem einen probieren wollte. Die leichtere Variante war wie geschaffen für mich, denn die schmeckte mir ganz wunderbar (an einem Rezept für zu Hause tüfftle ich gerade). Noch schnell ein kleines Geburtstagsgeschenk für T. gekauft und dann ging es um 20:30 Uhr wieder nach Honey Brook zurück. Man waren wir platt, aber der Tag war richtig schön und vorallem erfolgreich.

Wer kennt sie nicht.
So fröhlich vor dem Burger.

BBQ-Burger mit frittierten Zwiebeln, Käse, Speck und Pommes.

Classic-Burger mit Zwiebel, Knoblauchsoße und Pommes.




































Und so fertig nach dem Burger – das Foto ist nicht gestellt
das war leider wirklich so.
Am Mittwoch ging es dann noch zu Maggie Moo's Eis essen. Und auch hier waren wir, wie bei fast allem, total geflasht. Die Eissorten ließen sich untereinander kombinieren und mit verschiedenen Toppings garnieren. Und das Beste war, dass man alle Eissorten probieren durfte *g*. Ich habe mich dann für eine Medium-Waffel (das war etwas zu viel) entschieden mit den leckeren Eissorten "Cinamoo", "Apple'n'Spice" und "Birthday Cake", welche ich aber nicht untereinander mischen ließ, ich wollte jedes einzeln genießen oder es selbst mischen. Als Topping habe ich bunte Regenbogenstreusel und kleine Spekulatius-Bären gewählt. Man war das vllt. yummie, aber danach war ich soooooo voll, dass ich auf das Abendessen weitestgehend verzichtet habe. Was für ein gelungener Abschlusstag. Am Donnerstag war es leider schon wieder Zeit für die Abreise, was mir wahrlich nicht leicht gefallen ist, denn S., E., R., T. und M. sind mir so ans Herz gewachsen, dass ich noch ein Weilchen dort leben hätte können. Habe bis jetzt sogar noch einbisschen "Heimweh", was hoffentlich bald vergeht.

Das wohl leckerste Eis der Welt. Rechts ist meins *g*.
Ganz viele wundertolle Eissorten.
Und noch viel mehr zum Mixen und als Topping.
Ein Teil der Candy-Abteilung im Grocery-Store.
 
Das wohl skurrilste Bier – Kürbisbier.

Sehr leckere Backwaren haben die in Amerika.
Und noch mehr leckere Backwaren.
Gaaaaanz viele Torten und Kuchen – yummie.

Und die leckersten Spareribs mit Knoblauchbaguette von E. – nommerz.
Das war das Häuschen von S. und E., sehr idyllisch.
Alles in allem war es wirklich sowas von schön (ich sag immer zu schön), dass ich das gar nicht so in Worte fassen kann, wie ich das gerne machen möchte.

An dieser Stelle noch einmal ein riesiges Dankeschön an S. und E., die uns so herzlich aufgenommen haben und uns ihr Heimatland nahe gebracht haben. Außerdem an die drei Zwerge R., T. und M., die ich ganz besonders ins Herz geschlossen habe und mit denen ich auch sehr viel Spaß hatte.



Fräulein S.

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