Freitag, 6. September 2013

Cakepops – easy peasy Rezepte und Herstellung

Hallöchen,

und schon wieder ein Backerlebnis, was ich für euch heute habe. Am einem Wochenende haben wir (Mr. Right, K. und ich) uns daran gemacht Cakepops herzustellen – und das ganz ohne Backen. Ein wunderbares Rezept habe ich von Niner, einer Backkünstlerin, wie ich finde. Bei ihr habe ich mir das Rezept für den Oreokeks-Frischkäse-Teig gemopst. Außerdem haben wir noch zwei Fertigkuchen (Schokokuchen von Bahlsen und einen No-Name-Zitronenkuchen von Lidl) mit ein bisschen Marmelade (Himbeersamtmarmelade von Schwartau und Aprikosensamtmarmelade einer No-Name-Marke von Netto) hergestellt.

Für den Oreokeks-Frischkäse-Teig brauch ihr (ca. 30 Cakepops):
  • 3 Packungen Oreokekse (oder  No-Name-Produkt vom Lidl)
  • 1 Packung Frischkäse (hiervon so 110 g)
Zerhäckselt die Oreokekse und vermengt sie mit dem Frischkäse zu einem Teig. Daraus dann eine große Kugel formen und diese ca. 10 Minuten in den Kühlschrank stellen (so lässt sich das Ganze einfach verarbeiten).

Für den Fertigkuchenteig (ca. 25 Cakepops, je nach Kuchenmenge): 
  • 1 Fertigkuchen nach Wahl 
  • 1– 1,5 TL Marmelade nach Wahl (ich bevorzuge die Samtmarmelade, da keine Stückchen drin sind)
Zerbröselt den Fertigkuchen so klein wie möglich, ich fand das herrlich, denn endlich durfte man mal richtigen Kuchen kaputtmachen. Dann gebt ihr 1– 1,5 TL Marmelade eurer Wahl dazu und knete daraus auch eine große Kugel. Ich fand das Herummantschen richtig toll. Und auch hier den Teig für ca. 10 Minuten in den Kühlschrank geben.

Wenn der Teig etwas durchgekühlt ist, geht es an das Formen der Cakepops. Hierzu habe ich Einweghandschuhe verwendet, da ihr sonst Gefahr lauft Kuchenteig unter den Fingernägeln kleben zu haben, was ich persönlich ekelig finde. Den Teig am besten in 20 g Portionen unterteilen und hieraus mit den Handflächen Kugeln formen (wie man es früher mit Knetgummi gemacht hat). Die Cakepop-Kugeln auf ein Brett legen und für 20 Minuten in den Kühlschrank stellen. Im Anschluss daran Schokolade schmelzen (am besten im Wasserbad) und die Lolliestiele 1 cm in die Schoki tauchen. Im Anschluss die in Schoki getunkten Stiele vorsichtig in die Cakepop-Kugeln stecken. Das Ganze dann noch mal 20 Minuten in den Kühlschrank stellen, bevor es an das Dekorieren geht.

Anstelle von Kugeln könnte ihr natürlich auch andere Cakepop-Formen machen. Ich habe eine kleine Cup-Cakepop-Form, die ich auch verwendet habe. Solltet ihr einen hellen Teig verwenden, kann man diesen selbstverständlich auch noch mit Lebensmittelfarbe einfärben.

Die durchgekühlten Cakepops nun in vorher geschmolzene Schokolade tunken. Ich habe die Cakepops mit einem Pinsel mit der Schokolade überzogen, da die befindliche Schokolade am Lolliestiel schmelzen kann und der Cakepop dann wieder runterrutscht, was ja nicht Sinn und Zweck der Sache ist. Zum Verzieren haben wir weiße und rosa Zuckerherzen sowie Silberstreusel und weiße Schokolade verwendet. Die Cupcakes wurden zusätzlich noch mit rosa Rainbow Dust bestäubt.

Eigentlich richtig simpel, allerdings sollte man hierfür schon einiges an Zeit einplanen. Denn die Teilchen müssen erst mal gemacht werden, dann öfter kühlen (was am zeitaufwendigsten war) und man möchte sie auch noch schön verzieren (was natürlich auch seine Zeit braucht). Uns hat es Spaß gemacht, auch wenn wir hinter her etwas Rückenschmerzen hatten und total müde waren J. Die nächsten Ideen für Themen-Cakepops habe ich auch schon im Kopf.


Und noch ein kleiner Tipp:
Sollte irgendetwas beim Cakepops herstellen schieflaufen, dann schaut doch mal bei Niner's Notfall-Cakepop-Seite vorbei.


Viel Spaß beim „Nachbacken“!



Fräulein S.

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